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      Dein Style in einem Kreislauf. 

      Das evidend Kriterium 'Kreislaufwirtschaft' zeigt dir, dass eine Marke in der Lage ist seine Produktion in geschlossenen Kreisläufen herzustellen.


      Zum Beispiel produziert unser Label MUD Jeans in geschlossenen Kreisläufen. Organic Basics wiederum hat eine biologisch abbaubare Jeanskollektion auf den Markt gebracht, während MELAWEAR sich von den Prinzipien von cradle2cradle™ inspirieren lässt.


      Grundlage der Kreislaufwirtschaft (eng.: circular economy) ist der Fakt, dass wir in einer Welt mit endlichen Ressourcen leben. Kreislaufwirtschaft bezeichnet dabei ein regeneratives System, bei welchem der Ressourcenverbrauch minimiert und die Abfallentstehung vermieden wird. Grundsätzlich werden zwischen dem biologischen und dem technischen Kreislauf unterschieden. Verbrauchsgüter, die einer Abnutzung unterliegen, sollten idealerweise biologisch abbaubar sein. Gebrauchsgüter hingegen können durch Reparatur oder Wiederverwendung einzelner Bestandteile in technischen Kreisläufen zirkulieren.


      Im Bereich der Kleidung spricht man von Circular Fashion. Lieferkette und Produktlebenszyklus werden nicht als Linie, sondern als Kreis gedacht. Ist deine Kleidung biologisch abbaubar, kann Sie als Verbrauchsgut in einem biologischen Kreislauf zirkulieren. Sind einzelne Bestandteile deiner Kleidung, zum Beispiel Knöpfe, nicht biologisch abbaubar, zirkulieren Sie demnach als Gebrauchsgüter in einem technischen Kreislauf.


      Führend in der Entwicklung von Standards für die Kreislaufwirtschaft ist das Cradle to Cradle Products Innovation Institute aus Kalifornien.


      cradle2cradle™ - Das Maß aller Dinge.

      Während das Prinzip der Kreislaufwirtschaft Ende der 90er Jahre von Michael Braungart und William McDonough entwickelt wurde, existieren heute unterschiedliche Organisationen wie der Cradle 2 Cradle e.V.der die Umsetzung in der Praxis deutschlandweit vorantreibt.


      Unternehmen können sich durch die in Kalifornien ansässige Organisation Cradle To Cradle Products Innovation Institute zertifizieren lassen. Dabei werden Aspekte wie die Materialgesundheit und Kreislauffähigkeit, der Einsatz erneuerbarer Energien und verantwortungsvolle Umgang mit Wasser sowie soziale Gerechtigkeit in der Produktion berücksichtigt.


      Das Team von circular.fashion um die Gründer:innen Ina Budde und Mario Malzacher möchte die Bekleidungsindustrie durch Technologien & Software nachhaltiger gestalten und wurde 2019 mit dem Global Change Award ausgezeichnet.

      Girl in a jacket

      Das Berliner Startup stellt Modelabels und Händlern Tools zur Seite, um ihre Produktion auf Kreisläufe umzustellen. Ihr Konzept basiert auf drei Punkten: 

      1. Kleidung muss von Beginn an in Kreisläufen designed werden
      2. Verbraucher müssen die Möglichkeit erhalten, Kleidung einfach in den Kreislauf zurückzuführen
      3. Standards im Recyclingkreislauf schaffen.

      Siegel und Organisationen der Kreislaufwirtschaft 

      Die folgenden Siegel, Zertifizierungen und Organisationen setzen Kreislaufwirtschaft in der Praxis um.


      Siegel & Zertifizierungen
      • cradle2cradle™ 

      Initiativen & Organisationen
      • Cradle 2 Cradle e.V.
      • circular.fashion
      • Cradle To Cradle Products Innovation Institute

      Weitere Insights

      Kreisläufe? Recycling? Ist das nicht das selbe?


      Aktuell landen 90 Prozent der Kleider im Abfall, lediglich 10 Prozent werden recycelt – wobei hier eher von Downcycling gesprochen werden muss.Die Entstehung eines Kreislaufes durch Recycling erweist sich aktuell als schwierig. Es müssen Ideen für die bessere Trennung von Alttextilien oder das sortenreine Recycling entwickelt werden, denn Garnabfälle unterscheiden sich in ihrer Qualität. Auch Kunststoffe lassen sich in der Regel nicht gleichwertig recyceln – hier müssen ebenfalls neue Konzepte entwickelt werden.