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      Leute machen Kleider. 

      Mit dem evidend Kriterium 'Arbeiterrechte' stellen unsere Brands sicher, dass Arbeitnehmer entlang der Wertschöpfungskette fair bezahlt werden. Unter Einhaltung universeller Menschenrechtskonventionen.



      Die Modebranche ist durch unzumutbare Arbeitsbedingungen zu Recht in Verruf geraten. Vorfälle wie in Rana Plaza, Bangladesch; bei dem im April 2013 1.132 Menschen ihr Leben verloren haben, verdeutlichen, dass Menschen unter lebensbedrohlichen Bedingungen Kleidung produzieren.


      Dabei sind es nicht nur Hersteller von Discountern und Fast Fashion, die im hart umkämpften Textilmarkt größere Gewinne erwirtschaften möchten. Auch namhafte Haute Couture Labels lassen in den selben Fabriken produzieren.


      Dass es auch anders geht, beweisen Modelabels, die sich an internationale Konventionen halten und aktiv auf die Arbeitsbedingungen in Ihren Produktionsstätten achten. Dabei geht es nicht unbedingt um den Aspekt des Produktionsstandortes. Unsere Fair Fashion Brands LangerChen oder Melawear beweisen, dass eine faire und nachhaltige Produktion auch in China oder Indien möglich ist.


      Um Rechte und Lebensbedingungen von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in der Textilbranche greifbarer zu machen, lohnt sich ein Blick auf die Konventionen der International Labour Organisation, kurz ILO. Von mehr als 140 Ländern ratifiziert, können Grundprinzipien und Konventionen der ILO als universelles Verständnis angesehen werden, ähnlich der heutigen Menschenrechtskonvention.


      Und Menschenrechte sollten offensichtlich unantastbar sein.


      Grundprinzipien und Konventionen der ILO 

      Die ILO hat die Vision eine globale Welt fair mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Bürger und Bürgerinnen zu gestalten. Als dreigliedrige Organisation aus Mitgliedsstaaten, Vertretern von Arbeitnehmer und Arbeitgebern werden einheitliche Standards in einem internationalen Regelwerk für eine menschenwürdige Arbeit zusammengefasst. 

      Selbstverständnis und Handeln der ILO

      Internationale Arbeits- und Sozialstandards in Bezug auf Alter, Gesundheit sowie Rechten und Pflichten zu Versicherungen gelten dabei als Grundnorm zur Armutsbekämpfung – nachhaltig und weltweit. Dabei bestimmen vier Grundprinzipien das Handeln der Internationalen Arbeitsorganisation:

      1. Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
      2. Beseitigung der Zwangsarbeit 
      3. Abschaffung der Kinderarbeit
      4. Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf
      Kernarbeitsnormen: Abgeleitet aus den Grundprinzipien und universell ratifiziert

      Die internationale Gemeinschaft aus über 140 Staaten hat auf Basis der oben genannten Grundprinzipien folgende acht Übereinkommen ausgestaltet:

      1. Übereinkommen 87: Vereinigungsfreiheit und Schutz des Vereinigungsrechtes 
      2. Übereinkommen 98: Vereinigungsrecht und Recht zu Kollektivverhandlungen
      3. Übereinkommen 29: Übereinkommen zur Zwangsarbeit
      4. Übereinkommen 105: Abschaffung der Zwangsarbeit
      5. Übereinkommen 100: Gleichheit des Entgelts 
      6. Übereinkommen 111: Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf
      7. Übereinkommen 138: Mindestalter
      8. Übereinkommen 182: Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit

      Ferne finden sich die vier Maximen der ILO in weiteren Standards wider, die auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Menschen abzielen:

      • Das Recht auf einen existenzsichernden Lohn 
      • Menschliche Arbeitszeiten ohne erzwungene Überstunden, maximal 48 Stunden mit einem freien Tag pro Woche
      • Ein sicherer und gesunder Arbeitsplatz frei von Belästigungen
      • Ein anerkanntes Arbeitsverhältnis mit Arbeits- und Sozialschutz

      Universelle Standards nützen natürlich nur etwas, wenn Sie in der Praxis umgesetzt werden. Und hier kommen Initiativen und Zertifizierungsstellen ins Spiel.


      Siegel und Organisationen für soziale Standards 

      Die folgenden Siegel, Zertifizierungen und Organisationen stellen sicher, dass Arbeiterrechte geschützt und internationale Normen eingehalten bzw. umgesetzt werden.


      Siegel & Zertifizierungen
      • Global Organic Textile Standard (GOTS)
      • Grüner Knopf
      • MADE IN GREEN by OEKO-TEX® 
      • SA8000
      • WFTO Guaranteed Fair Trade
      • Fair Trade Textile Production
      • Fair Wear Foundation 'Leader Brand'
      Initiativen & Organisationen
      • International Labour Organization (ILO)
      • The Global Compact
      • World Fair Trade Organization
      • Fair Labor Association
      • Fair Wear Foundation
      • Fashion Revolution